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: Bühnen :: „Willkommen, bienvenue, welcome!“ :
Das 13. Internationale „Women in Jazz"-Festival (WIJ) in Halle steht dieses Jahr unter dem Motto „Bienvenue! - Jazz de France!". Veranstalter Ulf Herden, der wieder diverse weibliche Hochkaräter der groovenden, swingenden und improvisierten Musik zusammenführen wird, präsentiert die französische Jazzszene als ein Schmelztiegel verschiedenster Nationen

Text: Mathias Schulze, Foto: Philippe Levy-Stab

In den letzten zwölf Jahren ist viel passiert. Aus Träumen wurde Realität. Was 2006 als mehrteiliges Konzert zweier hallescher Unternehmer begann, ist „zu einer Institution im Festivalplan der internationalen Szene geworden", sagt Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle. Strahlkraft und Bezugspunkt, Stars und eine kostenfreie kulturelle Teilhabe. 

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Herden, der Featival-Impresario, erzählt vom Frankreich in den 30er Jahren: Der Jazz rhythmisierte ein Land, Legenden entstanden, man denke an Django Reinhardt, Jaques Loussier und Stéphane Grapelli. Der Jazz in Frankreich hat eine populäre, von einem breiten Publikum getragene Geschichte. Die Türen sind weiterhin geöffnet, Musiker aus Amerika, Afrika und aller Welt finden heute in Frankreich einen Lebensort und eine Wirkungsstätte. „In diesem Sinne wollen wir die französische Kultur nach Sachsen-Anhalt bringen", so Herden.

Ulf Herden will die Magie des Jazzes und den entsprechenden Spirit der Toleranz verbreiten. Die Bandbreite ist erstaunlich: Moderner Afrosoul, A-Cappella-Musik, Jazzpop, Gypsy-Jazz, Improvisation. Die Sängerin Sandra Nkaké ist in der Hauptstadt Kameruns aufgewachsen, Ellene Masri lässt eine Mischung aus Soul, Jazz und Klängen des mittleren Ostens entstehen. Weiterhin wird die junge Sängerin Mathilde Toussaint zu Gast sein, die von der Insel La Réunion stammt. Ihre Stimmfarbe erinnert an große afroamerikanische Sängerinnen. Quod erat demonstrandum: Die französische Jazzszene ist ein Schmelztiegel verschiedenster Nationen.

Unter der musikalischen Leitung von Andreas Mücksch wird es einen Jazz-Gottesdienst geben. Stars wie Marialy Pacheco, Sarah McKenzie (im Bild), Lucia Cadotsch, Julie Campiche, Hailey Tuck, Ulrike Tropper, Shayna Steele, Lizz Wright, Céline Bonacina und Pascal von Wroblewsky, die ein Sonderkonzert im Schloss Teutschenthal spielt, werden internationalen Charme versprühen.

Auch das Jubiläumskonzert der Uni-Bigband ist zu erleben. Ihm zu Ehren reist extra Matthias Klapperstück aus Australien an, ehedem langjähriger Schlagzeuger der Großraum-Formation. Selbstredend können die Festivaltage wieder mit einem üppigen Rahmenprogramm aufwarten. Der kostenfreie Saale-Jazz auf der Peißnitz, kostenfreie Fotoausstellungen und Stadtführungen sowie diverse Lesungen sorgen für einen jazzigen Ausnahmezustand. Kulturelle Teilhabe für alle. Solche Events kann man nicht allein stemmen, Herden sagt: „Ich darf mich für die Unterstützung bei allen Partnern und Freunden bedanken." Wohl dann, die Show kann beginnen!

13. Women in Jazz-Festival, 21. April bis 1. Mai, in ganz Halle, alle Konzerte unter: www.womeninjazz.de

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Ellene Masri und Céline Bonacina

Die Stimme von Ellene Masri (im Bild) ist alles: Samt, Satin und Seide! Ihr Sound trägt internationale Einflüsse wie afrikanische und lateinamerikanische Rhythmen sowie europäische, orientalische und amerikanische Melodien. Im Doppelkonzert spielt sie mit Céline Bonacina: Spätestens seit dem Album „Way of Life" ist ihr Name in aller Munde. Die französische Saxofonistin fasste Fuß in der Pariser Jazzszene, wurde schnell in ganz Europa für Festivals gebucht. Dabei ist ihr Herzstück das Baritonsaxofon, mit dem sie mal herzlich und poetisch, kraftvoll und vehement, zart, harmonisch oder charmant klingt.

Ellene Masri und Céline Bonacina, 29. April, Oper Halle, 20 Uhr


Marialy Pacheco und Omar Sosa

2017 veröffentlichte die kubanische Ausnahmepianistin Marialy Pacheco (im Bild) ein ganz intimes Album, zu dem sie sich viele ihrer Freunde und Lieblingsmusiker eingeladen hatte. Darunter auch Landsmann Omar Sosa: Virtuosität, Feuer und Spielfreude, förmlich befreit und losgelassen nach einer strengen klassischen Ausbildung – all das hört man bei Sosa und Pacheco. Beide bilden das beste kubanische Piano-Duo unserer Zeit. Der Technologiepark Weinberg-Campus, der auch das Bio-Zentrum beherbergt, ist durch die Verschmelzung von Universität, Gründerzentrum und Forschung ein wichtiger Ort für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Halle. Für das Festival ist es eine Ehre, das 25. Jubiläum des Technologieparks mitzugestalten.

Marialy Pacheco & Omar Sosa, 25. April, Bio-Zentrum Halle, 20 Uhr


Lucia Cadotsch und Julie Campiche

Die Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch (im Bild) hat mit ihrem Album „Speak Low" 2016 ein absolutes Ausnahmealbum hingelegt. Gewürdigt wurde das, neben vielen positiven Rezensionen der internationalen Presse, just durch einen Echo-Jazz. Zu hören gibt es eine hinreißend schöne Sammlung ‚Modern Traditionals‘ in ungewohnt retro- futuristischen, minimalistischen Arrangements. Die Harfenistin Julie Campiche ist auf Innovationskurs mit ihrem Instrument. Es gibt einen ausgeklügelten Mix aus elektronischen Effekten und akustischen Klängen, es ensteht eine cineastische, melancholisch angehauchte Atmosphäre.

Lucia Cadotsch und Julie Campiche, 26. April, Georgenkirche Halle, 20 Uhr
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Rahmen-Programm
„Women in Jazz" 2018


inTune Jazzchor Halle - Chor, Jazz & More 
13. April, Georgenkirche Halle, 20 Uhr 

Lesung von Siegfried Schmidt-Joos
18. April, Musikbibliothek Halle, 20 Uhr  Auszüge aus „Die Stasi schwingt  nicht – Ein Jazzfan im Kalten Krieg",  von Siegfried Schmidt-Joos  Eintritt frei 

Jazz-Gottesdienst, 22. April, Pauluskirche Halle,  10 Uhr 
Duke Ellingtons „Sacred Concert" mit Pascal  von Wroblewsky, Eintritt frei 

Jazz im Osten, 5. April bis 31. Mai 
Fotoausstellung von Klaus P. Fritze -  Musikbibliothek Halle, Eintritt frei 

12 Jahre Women in Jazz, 4. April bis 1. Mai 
Fotoausstellung von Rüdiger Schestag –  Ratshof Halle, Eintritt frei 

SWH-Saale-Jazz, 22. April, ab 14 Uhr 
Open-Air-Jazz für die ganze Familie,  Peißnitz Halle, Eintritt frei 

Halle – mal jazzig gesehen,  27., 28., 29. April um 11 Uhr  und 1. Mai um 10 Uhr  Stadtführung mit Jazzentertainer Volkhard  Brock, Treffpunkt  Händeldenkmal Marktplatz  27., 28., 29. April um 11 Uhr und 1. Mai um 10 Uhr
Stadtführung mit Jazzentertainer Volkhard Brock, Treffpunkt Händeldenkmal Marktplatz 

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