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Geneigte Leser,

mein Redaktionsbüro befindet sich direkt neben einem Hundefrisör. Wand an Wand. Im Laufe der Jahre bin ich deshalb – und das vollkommen gegen meinen Willen – zu einem Experten für Hundefrisör-Zielgruppen geworden. Wie bereits erwähnt, hätte ich sehr gerne darauf verzichtet. Denn ein Freund von Hundehaltung in Städten werde ich in diesem Leben nicht mehr. Schon, weil ich es intellektuell nie verstanden habe, was das eigentlich soll.

Nehmen wir zum Beispiel irgendeinen Wachhund, der von seinem Besitzer jede Nacht in seiner Eineinhalbzimmer- Neubauwohnung eingeschlossen wird. Damit er von Dieben nicht geklaut werden kann? Der Arme muss sich doch völlig verschaukelt vorkommen. Ebenso das große Heer von Kampfhunden und anderen Terriern aller Art. Lecker Blut wollen die sehen. Andere Hunde zerbeißen und kleine Kinder fressen. Stattdessen: nichts ist mehr erlaubt. Ständig Maulkorb. Ständig an der Leine. Ein Hundeleben! Doch die Rettung für unsere vierbeinigen Freunde ist möglicherweise näher als gedacht. Und damit bin ich postwendend zurück bei den Eingangs erwähnten Hundefrisör- Zielgruppen, die mir beim täglichen Nichtstun die Zeit etwas kürzer werden lassen.

Seit über zwei Jahren mache ich das jetzt schon, und dabei fällt auf, dass sowohl die optischen als auch die intellektuellen Grenzen zwischen Halter und Hund immer mehr verschwimmen. Oft muss ich zweimal hinschauen, ehe ich begreife, wer da wen an der Leine hat. Genauso wie ich mir sicher bin, dass die Hundefriseurin schon mehr als einmal Frauchen unterm Messer hatte, ohne es zu merken. Frauchen jault dann übrigens jedesmal laut. So wie gerade eben. Beim Arbeiten geht mir das tierisch auf den Wecker. Also jaule ich meinerseits sehr laut und lang zurück. Dann geht es wieder. Falls Sie also schon bald in Stadt einen Pudel sehen, der sein Herrchen hinter sich herzieht und ausschimpft, weil es schon wieder auf den Gehweg gekackt hat, wundern Sie sich nicht. Die Hunde hatten die Schnauze voll. Zu viele debile Hundebesitzer. Jetzt wollen Sie auch mal führen. Mein volles Verständnis! Und jetzt ab in mein Körbchen!

Eike Käubler



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