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Kurz und schauervoll

Volker Dietzel, bekannt u. a. als Ensemble-Mitglied des freien Theaters Apron, hat einen Stadtführer über Halle geschrieben. Halt, nein, zurück: Volker Dietzel legt einen Abreiseführer vor, mitten auf den gangbaren Wegen, die aus dem Metropölchen herausführen, schildert er seinen schonungslossatirischen Blick auf Halle und dessen Bewohner. Ein skurriles Lesevergnügen der besonderen Art

Text: Mathias Schulze; Bild: Volker Dietzel

Die Absicht, wonach es hier einem ganzen Genre an den Kragen geht, steckt schon im Titel: „Halle – Ein Abreiseführer". Für alle erstaunt Fragenden legt Dietzel im Vorwort nach: „Die Texte sollten kurz und schauervoll sein und Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne schnell von Punkt zu Punkt führen." So kann man das Revier abstecken, es wäre eine Ironie der Geschichte, wenn sich das Buch bei Touristen alsbald als Kassenschlager erweisen würde. Das Potenzial dazu hat es.


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„Ausländer raus!“

Einen wie ihn könnte man heute gut gebrauchen: Das Leipziger Kino UT Connewitz verneigt sich noch einmal vor dem Aktionskünstler Christoph Schlingensief. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Ausländer raus! Schlingensiefs Container" aus dem Jahr 2002. Unbedingt empfehlenswert

Text: Max Feller; Bild: Paul Poet & Filmgalerie 451

Zurück geht es, ins Jahr 2000. Anlässlich des Kulturfestivals „Wiener Festwochen" gelingt dem Aktionskünstler Christoph Schlingensief ein Coup. Mitten im touristischen Zentrum von Wien stellt er einen Abschiebecontainer mit zwölf Asylanten auf: Interaktiv, beeinflussbar und rund um die Uhr beschallt mit rassistischen Ansprachen der damaligen FPÖ-Größe Jörg Haider. Die Folge? Einblicke ins österreichische Gemüt, tausende Passanten erregen sich vor Ort und werden so zu Mitspielern in Schlingensiefs Inszenierung. 



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Wenzel macht das Licht aus

Im Juni schließt der "Rote Salon" in der Mozartstraße für immer. Nach 20 Jahren verabschiedet Salonbesitzer Maschel Schöne die Bühne mit Hans-Eckardt Wenzel

Text & Bild: Michael Falgowski

Der Rote Salon" schließt. Nach 20 Jahren verschwindet eine Institution aus Halles nichtsubventionierter Kulturszene. Und eine Institution ist der Rote Salon tatsächlich. Mehr als 80 Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Filme oder auch Tangotanzen haben in dem rot getünchten Zimmer in einem sanierungsbedürftigen HWGMietshaus in der Mozartstraße stattgefunden. Obwohl nur eine halböffentliche Bühne, hatte der Salon, durch Mundpropaganda und Newsletter verbreitet, geschätzt 3500 Gäste. Eintritt wurde nicht verlangt. Viele brachten ihre eigenen Stühle mit. 

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Der Druck der Strae

"Wir sind Verkehr!": Radfahrer touren als Critical Mass durch Halle. Manchmal sogar auf der Hochstraße.

Text: Michael Falgowski

Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr", soll Albert Einstein über das Entstehen seiner Relativitätstheorie gesagt haben. So ist es zumindest auf einem der bunten Aufkleber zu lesen, die seit Wochen überall in der Stadt auftauchen. Die Aufkleber bewerben die Critical Mass, eine monatlich stattfindende, ganz unorganisierte Fahrraddemonstration. Einen anderes Motiv lautet: Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Fahrrad"; dem Autobauer Adam Opel wird dieses Zitat zugeschrieben. 12.000 solcher Aufkleber wurden jetzt mit finanzieller Unterstützung durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) für die Critical Mass" gedruckt. 


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Strae ins Netz

Die Heimat im engeren Sinne in diesem Fall die Ludwig-Wucherer-Straße künstlerisch reflektiert zu sehen oder damit vielleicht sogar neu zu entdecken, ist ein Reiz, dem der Hallenser Benjamin Abicht im multimedialen Projekt "Meine LuWu" nachgegangen ist

Text: Mathias Schulze; Bild: Benjamin Abicht

Warum derartige Projekte entstehen und warum sie oft in den Kinderschuhen stecken bleiben verrät Abicht im Interview.

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